On the Move - German / Auf Achse - deutsch
Erste Eindrücke - Mesa
Ich scheine in der Zeit in Australien doch einen britischen Akzent entwickelt zu haben
Die Leute in LA (Flughafen) und Phoenix wirken viel gestresster, schon hier fehlt mir das geliebte „No Worries“ – Keine Sorgen 
Aber dafür funktioniert das Internet flüssig wie gewohnt – und damit auch Youtube und Co 
Donnerstag (02.12.10) kam ich abends an und habe noch Ali getroffen, eine herzensgute Seele, die mich direkt umarmt hat, weil Luis schon so unglaublich viel von mir erzählt hatte 
Am Freitag (03.12.10) zeigte er mir sein College, seinen Arbeitsplatz und alles was dazu gehört. Und überall wurde ich begrüßt mit „ach du bist Uti/ die Deutsche? Luis hat schon so viel von dir erzählt“.
Und ich lernte ein paar seiner Freunde kennen.
Mit Isaac, Zane und Luis ging es dann zum Pita Jungle – wo es leckeres Pita Brot mit Salatzeug und Hühnchen gab. Abends ging es dann noch mit Ali nach Phoenix rein, wo First Friday war. In Garagen und Hinterhöfen wurde eine ganze Straße lang Kunst in Artgalleries gezeigt und zum Verkauf angeboten und an jeder Ecke spielte Musik. Zurück im Apartment wurde gemütlich gesungen und Shisha geraucht 
Am Samstag (04.12.10) haben wir uns mit Ali und Tim bei Isaac in der Garage getroffen und Musik gemacht und anschließend gekocht – „Mundgasmus“, wie Tim zu diesem Megaessen sagte.
Abends hingen wir 4 – ohne Tim – dann wieder bei Luis im Apartment ab und ließen den Abend mit Musik, Gitarre und Shisharauch ausklingen.
Am Sonntag (05.12.10) waren wir essen bei Oreganos – mit Isaac und Ali natürlich und Lori und JJ und Tim und Taylor. Und nach der tollen Pizza gab es zum Nachtisch einen Cookie in so einer Pizzapfanne – heiß und mit Eis oben drauf.
Danach sind wir zu viert nach Ghost City und Tempe Lake gefahren; haben die alte Minenstadt angeschaut, viele Fotos gemacht und abends an den Tempe Lake in Mesa gefahren und noch ein bisschen durch die Gegend gelaufen.
Montag (06.12.10) früh bin ich mit Ali im Wafflehous zum Frühstücken gewesen. Es gab Waffeln mit Ahornsirup, Speck und Rührei und eine heiße Schoki. Allerdings sorgte mein leicht australischer Akzent dafür, dass als ich ein Wasser (water) bestellen wollte, der Kellner verstand, ich wünschte eine Waffel (waffle) 
Dann fuhr ich mit Luis nach Downtown Phoenix, weil er noch wichtigen Papierkram zu erledigen hatte.
Den Abend haben wir dann wieder mit Ali, Isaac, Lori und JJ verbracht, mein Akzent wurde mit einem Harry Potter Film verglichen und wir haben gesungen und Isaac hat Gitarre gespielt und es war einfach ein schöner Abschluss, den Abend mit diesen phantastischen Menschen verbringen zu dürfen.
Am nächsten Tag – Dienstag (07.12.10) - ging es bereits morgens zum Flughafen. Kein tränenreicher Abschied, aber einer mit dem Wissen, dass man sich wieder gesehen hat und immer wiedersehen wird, mit dem Wissen, einen tollen Menschen wiedergesehen und neue tolle Menschen getroffen zu haben. Danke für diese tolle Zeit !!
LA
7.12.
Mädels wieder getroffen am Flughafen
Eingecheckt
Auf Richtung Hollywood
Madame Tussauds
Chinese Theater
Back to Hotel
8.12.
Mit Lisa in die Universal Studios – ganz toller tag !
Abends noch ein bisschen vor den Studios gebummelt
Bett ;-)
9.12.
Hollywood – Hop On – Hop Off around Hollywood – 2 Stunden
“offgehoppt” am Rodeo Drive
Hooters, Mittag
Back zum Hotel
Zum Flughafen und von dort zur Autovermietung
Tolles SUV Auto – und auf ging’s raus aus LA Richtung Santa Barbara um 16.40
Ankunft in Santa Barbara gegen 20 Uhr – ein Akt aus LA raus und Highway Number 1 im Dunkeln – spaßig
Ankunft in Santa Barbara – tolles Zimmer mit Hafenblick
McDonalds, 7 Eleven, Spaziergang am Hafen –Bett
10.12.
Halb 7 Frühstück und gegen halb 8 wieder auf der Piste – ein langer Tag to go
Nach ermüdenden, aber teils sehr schönen Stunden Ankunft in San Fran um 16 Uhr
Shuttle zum Hotel – hübsch aber mit komischen Geräuschen
Subway – Bett
11.12.
Shopping – Union Square
12.12.
Exploratorium, Golden Gate Brigde, Cable Car, Union Square
13.12.
Fisherman’s Wharf, Aquarium, Bay Cruise, Union Square, Abendessen an der Fisherman’s Wharf – lecker 
14.12.
Golden Gate Park, Academic Scientific Center thing, Fisherman’s Wharf, Union Square, back zum Hotel und packen
15.12.
4.30 Shuttle zum Airport – Confusion bei welcher Airline man nun boardet
Frühstück bei Subway
Free WiFi – fast Flug verpasst – dann endlich auf dem Weg nach Van 
15.12.
Ankunft zu Hause
– komische Fragen gestellt bekommen bei der Immigration
Warten auf Vicki – Tim Hortons
VICKI !! TOLL
einfach unglaubliches Gefühl !
Taxi zum Hotel
Pausennachmittag
Abends: Old Spaghetti Factory!
Mit Jerome im Blenz getroffen – Kaffee und auf nach “Gastown”
Old Spaghetti Factory – Ricardo wieder in die Arme geschlossen
Ein TOLLER abend – einfach unglaublich!!
16.12.
English Bay – Laughing Statues
Ferry nach Granville Island
Walk along FalseCreek / Olympic Village bis Science World – bestimmt 2 Stunden gelaufen
Back nach Downtown – auf dem Weg Kuchen für Ricardo geholt
Kurz mit Vicki ins Hotel – WestTrek besucht
METROTOWN – ein bisschen gebummelt, REAL CANADIAN SUPERSTORE, FOOD COURT – Taco Time – Burrito
Back ins Hotel
17.12.
Ausschlafen
Top Wetter ! Sonne satt und wolkenfreier Himmel von morgens bis abends
Harbour Centre
Fahrräder geliehen und um den Stanley Park gefahren
Abends: essen im koreanischen Restaurant 
18.12.
Victoria und Butchart Gardens und Craigdarroch Castle – ganz toll und Glück mit dem Wetter – zwar keine Sonne aber auch kein Regen !
Aber mega kalt – trotz des zwiebelprinzips
19.12.
4.30 aufgestanden um Ricardo zu verabschieden …
Leider verpasst .. blödes missverständnis
Dann schlafen – vielleicht wird man ja mal gesund ?
Und stundenlanges telefonieren mit zu Hause – die Mädels ? abgeschoben nach Seattle :-D
Dann durch Vancouver gebummelt und den Tag vergehen lassen von Sonne bis dunkel mit wunderschöner Beleuchtung – ein ruhiges Ausklingen des Abends mit Serien schauen
20.12.10
Sagt mal denkt ihr eigentlich ich bin dumm
Nach langem ausschlafen entschieden, doch nur abends auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und sonst einfach mal nichts zu tun 
21.12.10
Hop On, Hop Off 2 Stunden, Vicki besucht, Kino mit Vicki„Love and other drugs“
22.12.10
Vancouver Aquarium – toll!!!, Old Spaghetti Factory, tanzen gegangen
23.12.10
Metrotown mit Lisa
24.12.10
Morgens um 8 aufgestanden, auf Vicki gewartet – 9.30 Vicki gekommen, 10 Uhr mit zu Hause geskypt, 11.15 auf zum Flughafen, Check-In und ZACK auf amerikanischem Boden, weil direkt in Vancouver nach USA immigriert, Flug guti und gut angekommen in NY – ewig auf den letzten Koffer gewartet, Shuttle ins Hotel und 1.30 Check-In – noch schnell Essen geholt und geschlafen
25.12.10
Empire State Building, Sightseeing Bus Tour, Ground Zero, Bus Tour, Rockefeller Center „Top of the Rock“, um den Central Park gefahren, ins Hotel
26.12.10
10 Uhr Harbour Cruise um Liberty und Ellis Island und danach vom ersten Schnee empfangen … innerhalb von 2 Tagen fiel halb so viel Schnee, wie normalerweise in NY in einem Jahr, durch die Gegend gestapft, MoMA, Schnee, Mütze gekauft, mit Chucks around the world…
27.12.10
Plan: Outlet Mall; Problem: fast kein Public Transport wegen Schnee; Lösung: bummeln in NY; Ergebnis: erfolgreicher Hosenkauf
Bangen, ob man morgen wohl pünktlich loskommt – nun ist die Frage A Können wir am JFK losfliegen, weil der gesperrt oder B können wir in Frankfurt landen und auch noch C fliegen Inlandsflüge in Deutschland von Frankfurt nach Berlin???
28.12.10
Letzter Tag in NY und der gesamten Reise – ein halbes Jahr unterwegs neigt sich dem Ende…
Schuhe, noch eine Hose, gemütliches Reisen-Abschluss-Pizzaessen zu dritt, Sachen zusammensuchen und dann in der Lobby gespanntes Warten auf den Shuttle…
Chaos! Zum Flughafen zu kommen dauerte gefühlte Stunden, Schnee, Taxis, Busse, gesperrte Domestic Zufahrten und ein bis zum Platzen gefüllter JFK.
Aber die Leute bei Icelandair hatten ja Gott sei Dank trotzdem Zeit ohne Ende und die haben sie sich auch gelassen – 3 Schalter für 200 Ausreisewillige – und die Frau am QANTAS Schaltern nebenan hat sich genüsslich in der Nase gebohrt.
1 Mensch um Reisepässe zu kontrollieren und 2 Handgepäckscanner von 4 beschleunigten das Prozedere nicht ungemein…
Mit 2 Stunden Verspätung flogen wir los und kamen 15 Minuten nach geplantem und 5 Minuten nach tatsächlichem Abflug der Icelandair-Maschine nach Frankfurt in Reykjavik an. Durchsage „Alle Anschlussflüge warten auf Sie, bis auf die Maschine nach Frankfurt“ DANKE !
Also einen Abstecher nach Oslo – ein Stück Pizza und ein Wasser für 14 Euro
Mittlerweile war es irgendwann der 29.12.2010 geworden – irgendwann zwischen Abflug in NY und Ankunft in Island…
Die Ankunft in Frankfurt aus Oslo erfolgte planmäßig und tatsächlich um 16.25 – endlich in Deutschland, ABER keine Chance den Flug um 17.20 von Frankfurt nach Berlin zu erreichen. Das habe ich nach einem Spurt durch den Terminal und halbem Asthmaanfall dann auch irgendwann völlig aufgelöst realisiert – irgendwann reicht es ja auch mal mit den Unpünktlichkeiten oder ?
Nachdem die nette Frau vom Lufthansaschalter mich dann aber problemlos in die Maschine 1,5 Stunden später gesetzt hatte, ich Luft geholt hatte und realisierte, dass die Menschen hier nicht mit „Hello“, sondern mit „Hallo“ begrüßt werden können, war mein Puls schonwieder auf Normal 
Die restliche Zeit verging mit Kaffee und Internet recht schnell und auch der Flug verging dank netter Gesellschaft (und im Gegensatz zum Personal bei Icelandair wirklich netter Flugbegleitung) buchstäblich „wie im Fluge“.
Nun hieß es nur noch 45 Minuten am Gepäckband stehen und auf den Koffer warten (der diese Reise leider nicht überlebte – möge er in Frieden ruhen) um dann endlich die Lieben freudig in die Arme zu schließen. Das woran ich seit NY schon fast gezweifelt hatte, war endlich doch wahrgeworden – ich durfte meine Familie und meinen Schatz endlich wieder begrüßen
Eine lange Zeit ging zu Ende. Eine Zeit voller unglaublich toller Momente, wundervoller Menschen und schönen Momenten. Eine Zeit, die mich viel über mich sehr gelehrt hat und darüber was ich im und vom Leben möchte, darüber, dass jeder Tag es wert ist, ihm mit einem Lächeln zu begegnen und dass man auch getrost im tristen Deutschland an Bushaltestellen tanzen kann.
Singend sind wir durch die Straßen von Tassie, LA und CO gelaufen, haben mit Donkey geflirtet, unglaublichen Spaß gehabt, sind uns auf die Nerven gegangen, haben uns ganz neu kennengelernt und hatten eine Zeit, die wir nicht vergessen werden… Und auch wenn ich es am Anfang nie gedacht hätte – ich werde Australien wieder sehen, das Land von Schnabeltier, Echidna, Känguru, Krokodil, Eukalyptus, guter Laune, Koalas, netten Busfahrern, NO WORRIES und CO!!!